Ess-Störungen als Aufgabe in der ambulanten und stationären Jugendhilfe

Das Thema Ess-Störungen ist in aller Munde. Auch in der Jugendhilfe, im ambulanten wie im stationären Bereich, z.B. in der Wohngruppe oder der Einzelfallhilfe, sind die Themen Essen und Gewicht zunehmend von Bedeutung. 

Hier tauchen viele Fragen auf: 
Ab wann sollte man von Ess-Störungen sprechen? Ist jedes dünne Mädchen gleich magersüchtig, jeder dicke Junge gleich esssüchtig? Welche Kriterien sind hier zu beachten? Gibt es geschlechtsspezifische Merkmale? Welchen Stellenwert hat Essen und Gewicht im pädagogischen Alltag? Welche Strategien sind hilfreich? Welche Rolle spielt das Familiensystem? Wo liegen Hintergründe, aber auch Auswirkungen auf die familiären Strukturen? 

Ziel des Seminars ist es, Wissen über die einzelnen Störungsbilder, möglichen Hintergründe und das Hilfesystem zu vermitteln. Spezifische Dynamiken können hinterfragt werden, so dass ein qualifizierter Umgang mit Betroffenen und deren Familien entwickelt werden kann. 

Die Seminarinhalte sind:

  • Abgrenzung der Krankheitsbilder Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Disorder;
  • Ess-Störung und Adipositas;
  • Theorien zur Entstehungsbedingungen;
  • Bedeutung des Familiensystems;
  • Grenzen und Möglichkeiten pädagogischer Arbeit;
  • Umgang mit Krisen sowie
  • Kontakt zum Hilfesystem.
Kurs Nr.
21819-43
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
12.09.2019
Uhrzeit
09:30 - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
08.08.2019
Anmeldeschluss
05.09.2019
Teilnehmende (max.)
18
Zielgruppe
Fachkräfte der ambulanten und stationären Jugendhilfe
Kosten für Mitarbeitende
90,00
Kosten für Externe
90,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Verpflegung
Inhaltliche Fragen
Dominik Duballa, 0221 2010-263, dominik.duballa@caritasnet.de
Referent/in 1
Andrea Frewer
Profession
Diplom-Heilpädagogin, Heilpraktikerin-Psychotherapie, Soziotherapeutin
Bildungspunkte (ECTS)
0,6