Ohnmacht versus Handlungsfähigkeit in der Heimerziehung

Ohnmachtsempfindungen sind eine Kernerfahrung in der Arbeit im Heim bzw. mit Gruppen. Wir würdigen in der Fortbildung angemessen einen Erlebenshorizont, der unangenehm auf uns einwirkt und dem wir alle, unabhängig von Erfahrung, immer wieder begegnen: In solchen Momenten fühlen wir Ohnmacht und sind uns unserer stets verbleibenden Teilmächtigkeit nicht mehr bewusst. 

Langfristig wirken diese Empfindungen jedoch erschöpfend, frustrierend und Energie bzw. motivationsraubend. 

Durch die Akzeptanz seines Vorhandenseins nehmen wir ihm den Schrecken, akzeptieren ihn als Teil unserer Berufstätigkeit und finden zurück in Handlungsfähigkeit und Initiative.

Gemeinsam finden und üben wir Lösungsstrategien um rasch und angemessen wieder handlungsfähig zu sein: Aus der Ohnmachtsempfindung heraus und hin zu Selbstwirksamkeit und dem Gefühl wertvoll zu sein.

Die Fortbildung braucht den offenen Umgang der Teilnehmenden mit persönlichen Erfahrungen.

Kurs Nr.
21819-48
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
26.09.2019
Uhrzeit
09:30 - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
22.08.2019
Anmeldeschluss
19.09.2019
Teilnehmende (max.)
18
Zielgruppe
Mitarbeitende der (teil)stationären Erziehungshilfe
Kosten für Mitarbeitende
80,00
Kosten für Externe
80,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Verpflegung
Inhaltliche Fragen
Dominik Duballa, 0221 2010-263, dominik.duballa@caritasnet.de
Referent/in 1
Roger Krämer
Profession
Staatlich anerkannter Erzieher, Diplom-Sozialpädagoge, Systemischer Coach
Bildungspunkte (ECTS)
0,6