Weibliche Genitalbeschneidung – FGM/C

Sozio-kulturelle Hintergründe und kultursensibler Umgang mit (potenziell) Betroffenen

Nach Schätzung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind weltweit über 200 Millionen Mädchen und Frauen aus dem Nahen und Mittleren Osten, asiatischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Ländern von Genitalbeschneidung betroffen. Betroffene Mädchen und Frauen kämpfen mit den körperlichen und seelischen Folgen. Mädchen sind gefährdet aus Tradition und Unkenntnis Opfer zu werden. Viele Berufsgruppen, die mit zugewanderten Frauen und Mädchen mit Genitalbeschneidung zu tun haben, sind unsicher in Bezug auf den Umgang mit Betroffenen und die Möglichkeiten der Thematisierung im Verdachtsfall.

Ziel der Fortbildung ist es, das Thema weibliche Genitalbeschneidung zu enttabuisieren, für die Bedarfe der Betroffenen zu sensibilisieren und kultursensible Handlungsoptionen zu diskutieren
Kurs Nr.
21820-472
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
23.03.2020
Uhrzeit
10:00 - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
17.02.2020
Anmeldeschluss
16.03.2020
Teilnehmende (max.)
20
Zielgruppe
Mitarbeitende aus allen Arbeitsfeldern der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie Interessierte
Kosten für Mitarbeitende
90,00
Kosten für Externe
90,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Getränken und Mittagessen
Inhaltliche Fragen
Anke Hirsch, 0221 2010-144, anke.hirsch@caritasnet.de
Referent/in 1
Charlotte Njikoufon
Profession
Psychosoziale Beratung für Frauen aus afrikanischen Ländern, FIM e.V. (Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.)
Referent/in 2
Olivia Reckmann
Profession
Referentin Flucht und FGM/C, FIM e.V. (Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.)
Bildungspunkte (ECTS)
0,6