Wie Vorurteile nicht nur mein Denken, sondern auch mein Handeln beeinflussen

"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten als ein Vorurteil." (Albert Einstein)

In dieser Fortbildung wollen wir uns mit unseren Vorurteilen, Annahmen und Zuschreibungen befassen und welchen Einfluss sie auf unsere pädagogische Arbeit haben.

Vorurteile haben wir alle! Wichtig ist, dass wir ein Bewusstsein über unsere Vorurteile entwickeln, damit wir die vorgefertigten Bilder und damit verbundenen Reaktionen bzw. Handlungen hinterfragen und ggf. auch revidieren können. Nur so können wir uns auf das jeweilige Kind mit seiner Familie einlassen und sie (immer wieder neu) kennenlernen.

Das führt dazu, dass wir den Kindern und Familien zugestehen, dass sie einzigartig sind und niemals ganz unseren fertigen Bildern entsprechen. Darüber hinaus ermöglicht uns die Auseinandersetzung und Reflexion mit unseren festgelegten Bildern auch einen offeneren Zugang zu uns selbst und unseren Kolleginnen und Kollegen im Team.

Im Rahmen des Seminars werden wir uns mit Übungen und Aspekten aus der "Vorurteilsbewussten Erziehung und Bildung" beschäftigen und darüber Impulse und Ideen für unsere eigene Haltung und Praxis erhalten.
Kurs Nr.
23219-743
Ort
Prälat-Boskamp-Haus, Georgstraße 18, 50676 Köln
Datum
14.11., 15.11.2019
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
10.10.2019
Anmeldeschluss
07.11.2019
Teilnehmende (max.)
15
Zielgruppe
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Kosten für Mitarbeitende
74,00
Kosten für Externe
104,00
Referent/in 1
Yvonne Sartor
Profession
Diplom-Sozialpädagogin, Fachberaterin
Bildungspunkte (ECTS)
1,1