Vor (sexualisierter) Gewalt schützen

Ganztägige Präventionsschulung (schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene) – Schwerpunkt Soziale Arbeit

Der Schutz von Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen ist für die katholische Kirche ein wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil der caritativen und pastoralen Arbeit. Im Rahmen der Präventionsordnung des Erzbistums Köln sind alle katholischen Einrichtungen der Sozialen Arbeit aufgefordert, ihre Mitarbeitenden entsprechend zu schulen.

Die Schulung beschäftigt sich daher intensiv mit einem angemessenen Umgang von Nähe und Distanz im beruflichen Kontext. Die Mitarbeitenden sollen Handlungssicherheit für den Bedarfsfall gewinnen und geeignete Maßnahmen ergreifen können. Die Reflexion des eigenen professionellen Handelns soll angeregt und eine Kultur der Achtsamkeit in allen Einrichtungen der Caritas und ihrer Fachverbände etabliert bzw. weiterentwickelt werden.

Die Inhalte der Präventionsschulung werden sein:

  • Begriffsdefinitionen;
  • rechtliche Grundlagen;
  • Bedürfnisse von schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen;
  • Nähe und Distanz;
  • Intervention bei Grenzverletzungen;
  • Prävention von (sexualisierter) Gewalt sowie
  • Bausteine des institutionelle Schutzkonzeptes.

Soziale Arbeit:
Die Schulung richtet sich z. B. an Mitarbeitende in der Wohnungslosenhilfe und Suchthilfe, in Fachdiensten der Berufsförderung, Integration und Migration, Schuldnerberatung.

Kurs Nr.
23620-156
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
13.11.2020
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
09.10.2020
Anmeldeschluss
06.11.2020
Teilnehmende (max.)
18
Zielgruppe
Mitarbeitende mit einem regelmäßigen und/oder intensiven Kontakt zu den Nutzenden (nicht aus der Kinder-/Jugendhilfe)
Reduzierter Preis für Mitgliedsorganisationen
85,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Getränken und Mittagessen
Referent/in 1
Ruth Habeland
Profession
Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Familientherapeutin DGSF, Kinderschutzfachkraft
Bildungspunkte (ECTS)
0,6
Pflegepunkte (RbP)
8