Diözesantag Hospiz

„…DER HERRGOTT HAT MICH WOHL VERGESSEN!“

Mit diesen Worten umschreiben manchmal Menschen, die im Hospiz oder Altenheim leben, ihre momentane Lebenssituation und ihr Empfinden. Als Hospizhelferin oder Pflegende fühlen wir uns dann herausgefordert. Drückt sich in dieser Äußerung eine Lebensmüdigkeit oder gar Suizidalität aus, bei der wir handeln sollten oder gar müssen? Oder können wir in einer gewissen Gelassenheit diesen Satz hören und verstehen, dass sich dieser Mensch jetzt am Abend seines Lebens befindet? Sollen wir das Thema eher vermeiden, um es nicht zu verstärken? Oder wäre es sogar sinnvoll, diese Ahnung sogar selber ins Gespräch zu bringen?

Dann wiederum gibt es die Erfahrung, dass die Begleiteten auch in diesen Situationen Trost finden in Bildworten, Geschichten, Märchen oder biblischen Erzählungen. Auf die gemeinsame Suche nach solchen Trostgedanken zu gehen, kann zu einer bereichernden Erfahrung in der Begleitung werden.

Diesen Fragen soll am Diözesantag Hospiz mit Impulsen und praktischen Erfahrungsbeispielen nachgegangen werden.

Kurs Nr.
31219-04
Ort
Maternushaus, Kardinal-Frings-Str. 1 - 3, 50668 Köln
Datum
09.05.2019
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
04.04.2019
Anmeldeschluss
28.03.2019
Teilnehmende (max.)
340
Zielgruppe
Haupt-, neben- und ehrenamtlich Engagierte in der Hospizarbeit
Kosten für Mitarbeitende
10,00
Kosten für Externe
10,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Verpflegung
Inhaltliche Fragen
Dr. Andrea Schaeffer, 0221 2010-325, Andrea.Schaeffer@caritasnet.de
Referent/in 1
Prof. Dr. Reinhard Lindner
Profession
Professor für Theorie, Empirie und Methoden der Sozialen Therapie, Kassel
Referent/in 2
Thomas Montag
Profession
Zentrum für Palliativmedizin am Uniklinikum Köln
Referent/in 3
Dr. Felix Grützner
Profession
Lebenstänzer und Referent für Hospizarbeit und Palliative Care, Bonn
Bildungspunkte (ECTS)
0,6