Einführung in die Heilpädagogische Spieltherapie

Der heilpädagogischen Spieltherapie liegt das Konzept der non-direktiven, personenzentrierten Spieltherapie nach Carl Rogers und Virginia Axline zu Grunde. Das zentrale Medium ist das kindliche Spiel, denn das Spiel ist ein basales kindliches Bedürfnis und Kommunikationsmedium.

Die kurze Weiterbildung hat zum Ziel, den Teilnehmenden folgende Inhaltsaspekte zu vermitteln: 

  • Spielpsychologie und Spielpädagogik;
  • Grundlagen des Ansatzes von Carl Rogers:
    Konzept der "Personenzentrierten Spieltherapie";
  • Äußere Rahmenbedingungen: Einrichtung des Spielzimmers und seine Ausstattung;
  • Gestaltung von Kontakt und Beziehung;
  • verwendete Medien (unter anderem Puppenspiel, Rollenspiel, Sandkasten);
  • therapeutisch orientierte Reaktionen;
  • Setzen von Grenzen;
  • Protokollieren und Auswertungen von Spielsitzungen sowie 
  • Arbeit mit und in Gruppen.

Übungen werden bei der Kompetenzvermittlung eingebunden. Die Teilnehmenden werden dazu angeleitet, Situationen im Rollenspiel nachzustellen, emotionale Gehalte zu erspüren und Lösungen für möglicherweise auftauchende Konflikte durchzuspielen.

Basisliteratur (Erwerb bei geplanter Teilnahme angeraten): Herbert Goetze (2002). Handbuch der personenzentrierten Spieltherapie. Göttingen: Hogrefe-Verlag.

Kurs Nr.
34020-04
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
05.02., 06.02.,07.02.2020
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
01.01.2020
Anmeldeschluss
29.01.2020
Teilnehmende (max.)
15
Zielgruppe
Mitarbeitende katholischer Einrichtungen und alle Interessierten
Kosten für Mitarbeitende
320,00
Kosten für Externe
320,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Getränken und Mittagessen
Inhaltliche Fragen
Wanda Spielhoff, 0221 2010-256, wanda.spielhoff@caritasnet.de
Referent/in 1
Prof. Dr. Herbert Goetze
Profession
Universitätsprofessor i.R.
Bildungspunkte (ECTS)
1,6
Pflegepunkte (RbP)
12