Resilienz - gestärkt und gelassen im beruflichen Alltag

Erfolg und Grenzen als Spannungsbogen in der sozialen Arbeit

Neue Chancen und aktuelle Anforderungen der sozialen Arbeit, skizziert zum Beispiel durch Netzwerkarbeit, Sozialraumarbeit, Dokumentation, Effektivität und Effizienz der Angebote spiegeln, dass der gesellschaftliche Leistungsdruck auch vor der sozialen Arbeit nicht halt macht. Erfolgreich ist, wer die vorgegebenen Anforderungen erfüllt. Dabei wird der Schwerpunkt zunehmend auf die überprüfbaren Leistungen gerichtet.

Die Fachkräfte erleben in ihrem Alltag täglich auch Grenzen, zum Beispiel bezüglich der Rahmenbedingungen der Hilfen, der eignen Leistungsfähigkeit, der Entwicklungsmöglichkeit der Klienten. Ressourcen, Leistung und Erfolg und Grenzen stellen einen Spannungsbogen für die Mitarbeiter dar.

Resilienz, also die psychische Widerstandsfähigkeit, ist unerlässlich, um schwierige Situationen und Herausforderungen im Leben bewältigen zu können. Für pädagogisches Fachpersonal ist Resilienz im beruflichen Alltag eine wichtige Kompetenz, die dabei hilft, gelassener mit individuellen Herausforderungen einzelner Klienten und mit Schwierigkeiten im Team umzugehen.

Resilienz setzt sich unter anderem aus den Aspekten Optimismus und Fehlerfreundlichkeit, Lösungsorientierung, persönliche Verantwortungsübernahme, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenzen zusammen. Pädagogen, die ihren Klienten diese Werte vorleben, unterstützen sie in einer stärkenden Persönlichkeitsentwicklung – und vermitteln grundlegende Ressourcen für ein selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben.

Mit neurobiologischem Hintergrundwissen und vor allem praktischen Übungen unterstützt dieser Kurs Fachkräfte in der Entwicklung ihrer Resilienz und bietet ihnen Ideen und Anregungen für die Resilienzförderung ihrer Klienten.

Kompetenzerwerb: Die Teilnehmenden

  • erhalten einen Überblick über die Grundlagen der Resilienzforschung,
  • lernen die sieben Säulen der Resilienz kennen,
  • erlernen Übungen zur Stärkung der Selbstwirksamkeit,
  • üben sich in Selbstreflexion durch Perspektivwechsel,
  • bekommen Methoden zur Stärkung der eigenen Widerstandsfähigkeit an die Hand sowie
  • entwickeln Ideen zur Unterstützung der Klienten, in ihre Selbstwirksamkeit zu kommen.
Kurs Nr.
21820-247
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
07.09.2020
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
03.08.2020
Anmeldeschluss
31.08.2020
Teilnehmende (max.)
18
Zielgruppe
Mitarbeitende aus den erzieherischen Hilfen und interessierte pädagogische Fachkräfte
Kosten für Mitarbeitende
90,00
Kosten für Externe
100,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Getränken und Mittagessen
Inhaltliche Fragen
Christa-Maria Pigulla, 0221 2010-143, christa-maria.pigulla@caritasnet.de
Referent/in 1
Simone Kriebs
Profession
Diplom-Pädagogin, Anti-Aggressivitäts-Ausbilderin, Systemische Familientherapeutin,
Bildungspunkte (ECTS)
0,6