JETZT ALS ONLINE-SEMINAR: Pornografie und Jugend(medien)kultur

Aktuelle Herausforderungen für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen - Vertiefungsseminar gemäß der Präventionsordnung

Die Bildungsinhalte kommen zu Ihnen - Sie müssen nicht zu uns kommen! Zusammen mit dem Referent wurde dieses Seminar in den letzten Tagen so umgestaltet, dass Sie die Seminarinhalte auf mehreren digitalen Kanälen erfolgreich vermittelt bekommen und in den kollegialen Austausch kommen können. So nutzen Sie die Chancen neuer Lernwege für Ihre Weiterbildung. Und: keine Sorge, Sie benötigen keine besonderen IT-Kenntnisse! 

Haben wir Ihre Neugierde geweckt? Nach der Anmeldung müssen Sie nichts weiter unternehmen! Sie erhalten wenige Tage vor dem angegebenen Starttermin eine Mail der Referentinnen mit den Zugangsdaten.

Im Internet lässt sich seit Jahren Pornografisches einfach, kostenlos und anonym konsumieren - historisch einmalig niedrigschwellig. Millionen von Videos werden von Abermillionen Nutzerinnen und Nutzern angesehen; davon sind Jugendliche selbstverständlich nicht ausgenommen.

Darüber, welchen Einfluss dies auf die psychosexuelle Entwicklung von Heranwachsenden hat/haben wird, gibt es sehr unterschiedliche Meinungen und Befunde. In sexualpädagogischen Angeboten kommt es darauf an, sich mit dem Thema angemessenen auseinanderzusetzen, also es weder zu verharmlosen noch besonders zu dramatisieren.

Folgende Fragen sind dabei zu beantworten: 
  • (Wann) können sexualitätshaltige Medieninhalte Heranwachsende ethisch desorientieren? 
  • (Wie) gefährden sexualitätshaltige Medien die psychosexuelle Entwicklung?
  • Gibt es heute eine neue Dimension der medialen Präsenz gezeigter Sexualität im Alltag der Heranwachsenden, die zu entsprechenden pädagogischen Reaktionen herausfordert?
  • (Wie) könnte sexualpädagogisches Bemühen im Umgang mit gezeigter Sexualität Jugendliche erreichen und zu ihrer Stärkung im Umgang mit „Sex-Medien“ beitragen?

Das Seminar dient der Aufklärung, wie sich Sexualität aktuell in den Medien darstellt und auf welche Weise sie dort Kindern und Jugendlichen entgegenkommt. Sachgerecht und alltagsbezogen werden medien- und sexualpädagogische Reaktionen für die jeweiligen pädagogischen Handlungsfelder vorgestellt und erwogen; angemessenes, also wirkungsvolles methodisches Vorgehen für präventives Handeln wird gemeinsam diskutiert.

Die Themenaspekte der Fortbildung sind unter anderem:

  • Wie begegnet Sexualität Kindern und Jugendlichen in den Medien?
  • Wie ist meine eigene Haltung gegenüber gezeigter Sexualität, Jugendleben und Medienentwicklung?
  • Mediale Nutzungsrealitäten, Gefährdungspotentiale und Umgangskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen: Untersuchungen und Beobachtungen
  • Ergebnisse der Medienwirkungsforschung
  • Die Rechtslage zu Pornografie und Jugendschutz in den Medien, vor allem im Netz
  • Welche Handlungskonsequenzen sind zu erwägen und Eltern wie Heranwachsenden zu empfehlen? Wie geht erfolgreich und nachhaltig eine „Förderung von Mediennutzungskompetenz“ bei Kindern und Jugendlichen?

Das Online-Seminar startet am 26. Mai. Die Freischaltung der Lektionen läuft bis zum 25. Juni. Der Zeitaufwand für die Teilnehmenden beträgt insgesamt 8 Unterrichtsstunden.

Kurs Nr.
21820-334
Hinweise
Dieses Seminar ist ein Vertiefungsseminar gemäß der Präventionsordnung. Die Fortbildung wurde um 15,00 € reduziert.
Ort
Online-Seminar ohne Präsenzzeiten
Datum
Start: 26.05.2020
Uhrzeit
Freischaltung der Lektionen bis zum 25.06.2020 (siehe Seminarbeschreibung)
Kostenfreie Abmeldung bis
30.04.2020
Anmeldeschluss
21.05.2020
Teilnehmende (max.)
30
Zielgruppe
Mitarbeitende aus allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe
Kosten für Mitarbeitende
85,00
Kosten für Externe
95,00
Inhaltliche Fragen
Dominik Duballa, 0221 2010-263, dominik.duballa@caritasnet.de
Referent/in 1
Kai Müller
Profession
Diplom-Pädagoge, Dozent des Institus für Sexualpädagogik, Lehrbeauftragter an der Hochschule Koblenz
Bildungspunkte (ECTS)
0,6