Ohnmacht versus Handlungsfähigkeit in der Heimerziehung

Vertiefungsseminar gemäß der Präventionsordnung

Ohnmachtsempfindungen sind eine Kernerfahrung in der Arbeit im Heim beziehungsweise mit Gruppen. Wir würdigen in der Fortbildung angemessen einen Erlebenshorizont, der unangenehm auf uns einwirkt und dem wir alle, unabhängig von Erfahrung, immer wieder begegnen: In solchen Momenten fühlen wir Ohnmacht und sind uns unserer stets verbleibenden Teilmächtigkeit nicht mehr bewusst. 

Langfristig wirken diese Empfindungen jedoch erschöpfend, frustrierend und energie- beziehungsweise motivationsraubend. 

Indem wir die Existenz dieses Erlebnishorizonts akzeptieren, nehmen wir ihm den Schrecken, akzeptieren ihn als Teil unserer Berufstätigkeit und finden zurück in Handlungsfähigkeit und Initiative.

Gemeinsam finden und üben wir Lösungsstrategien, um rasch und angemessen wieder handlungsfähig zu sein, aus der Ohnmachtsempfindung heraus und hin zu Selbstwirksamkeit und dem Gefühl wertvoll zu sein.

Die Fortbildung braucht den offenen Umgang der Teilnehmenden mit persönlichen Erfahrungen.

Kurs Nr.
21820-344
Hinweise
Dieses Seminar ist ein Vertiefungsseminar gemäß der Präventionsordnung.
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
20.08.2020
Uhrzeit
09:30 - 17:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
16.07.2020
Anmeldeschluss
13.08.2020
Teilnehmende (max.)
18
Zielgruppe
Mitarbeitende aus den (teil)stationären Erziehungshilfen und weitere Interessierte aus der Kinder- und Jugendhilfe
Kosten für Mitarbeitende
80,00
Kosten für Externe
90,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Getränken und Mittagessen
Inhaltliche Fragen
Dominik Duballa, 0221 2010-263, dominik.duballa@caritasnet.de
Referent/in 1
Roger Krämer
Profession
Staatlich anerkannter Erzieher, Diplom-Sozialpädagoge, Systemischer Coach
Bildungspunkte (ECTS)
0,6