Weibliche Genitalbeschneidung (FGM/C)

Sozio-kulturelle Hintergründe und kultursensibler Umgang mit (potenziell) Betroffenen

Nach Schätzung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind weltweit über 200 Millionen Mädchen und Frauen aus dem Nahen und Mittleren Osten, asiatischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Ländern von Genitalbeschneidung betroffen. Betroffene Mädchen und Frauen kämpfen mit den körperlichen und seelischen Folgen. Mädchen sind gefährdet, aus Tradition und Unkenntnis Opfer zu werden.

Viele Berufsgruppen, die mit potenziell beschnittenen migrierten Frauen und Mädchen zu tun haben, sind unsicher in Bezug auf den Umgang mit ihnen und die Möglichkeiten der Thematisierung im Verdachtsfall.

Ziel der Fortbildung ist es, die öffentliche Debatte zum Thema weibliche Genitalbeschneidung zu enttabuisieren, für die Bedarfe der Betroffenen zu sensibilisieren und kultursensible Handlungsoptionen zu diskutieren

Kurs Nr.
21821-428
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
22.04.2021
Uhrzeit
10:00 - 16:30 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
18.03.2021
Anmeldeschluss
15.04.2021
Teilnehmende (max.)
13
Zielgruppe
Mitarbeitende in Beratungs- und Fachdiensten der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, der Migrationsdienste sowie Interessierte
Reduzierter Preis für Mitgliedsorganisationen
90,00
Normaler Preis für Externe
108,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Getränken und Mittagessen
Inhaltliche Fragen
Anke Hirsch, 0221 2010-144, anke.hirsch@caritasnet.de
Referent/in 1
Charlotte Njikoufon
Profession
Psychosoziale Beratung für Frauen aus afrikanischen Ländern, FIM e.V. (Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.)
Referent/in 2
Tanja Wunderlich
Profession
Öffentlichkeitsarbeit und Advocacy, FIM e.V.
Bildungspunkte (ECTS)
0,6