Sensorische Integrationsstörung

Was bedeutet das für ein Kind?

Sensorische Integration ist der Vorgang der Aufnahme, des Ordnens, des Verarbeitens sowie der Nutzbarmachung sinnlicher Eindrücke aus Umwelt und Körper.

Das Integrieren sensorischer Reize ermöglicht uns, mit der Umwelt in Kontakt zu sein, uns mit ihr auseinandersetzen zu können und uns darin sicher und angemessen zu verhalten. Störungen im Ablauf dieser alltäglichen, essentiellen Prozesse wirken sich auf motorischer, kognitiver, emotionaler und kommunikativer Ebene aus.

Ziel dieses Seminars ist die Vermittlung und das Selbsterfahren von Inhalten, die dazu beitragen, auffälliges Verhalten betroffener Menschen als ganz persönliche Bewältigungsstrategie zu verstehen. Diese Erkenntnisse sind dazu geeignet, das Spektrum pädagogischen Handelns zu erweitern. Wichtige Stichworte im Hinblick auf diese Zielsetzung sind:

  • physiologische Grundlagen der Sensorischen Integration;
  • Voraussetzungen für Wahrnehmung und Entwicklung;
  • Störungsbilder erkennen und Erscheinungsbilder verstehen;
  • Grundlagen der SI-Therapie sowie
  • Fördermöglichkeiten.
Es werden beispielhafte Therapievideos demonstriert und die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, eigene Problemfälle mittels Film oder Fallbeschreibung einzubringen.
Kurs Nr.
23219-453
Material
Es entstehen Materialkosten für Seminarunterlagen in Höhe von 3,00 Euro, die vor Ort bezahlt werden.
Hinweise
Bitte dicke Handschuhe sowie ein Tuch oder einen Schal mitbringen.
Ort
Karl Rahner Akademie, Jabachstraße 4-8, 50676 Köln
Datum
18.02., 19.02., 20.02.2019
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
14.01.2019
Anmeldeschluss
11.02.2019
Teilnehmende (max.)
15
Zielgruppe
Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Kosten für Mitarbeitende
111,00
Kosten für Externe
156,00
Referent/in 1
Andreas Heimer
Profession
Physiotherapeut, Sensorische Integration, Bobath, Akupressur, Heilpraktiker Physiotherapie
Bildungspunkte (ECTS)
1,6