Sprachbeobachtung der schwer einzuschätzenden Kinder

Erkennen der Förderschwerpunkte

Das einzelne Kind profitiert von der jährlichen Sprachbeobachtung. Auch die Fachkräfte erkennen den großen Nutzen des Austauschs über den Sprachentwicklungsstand des Kindes. Auch wenn sie mittlerweile mit der Beobachtung anhand von BaSik / Liseb / Sismik / Seldak vertraut sind, so treten bei der Einschätzung einiger Kindern häufiger Unsicherheiten auf.

Schwierig einzuschätzen sind Kinder, die

  • schwer zu verstehen sind;
  • die Laute abweichend aussprechen oder weglassen;
  • eine Situation inhaltlich nicht verständlich beschreiben können;
  • Wörter auslassen und / oder Wortendungen nicht korrekt verwenden;
  • mehrsprachig aufwachsen, aber deren Erwerb des Deutschen sehr langsam verläuft sowie
  • kleine Kinder, deren Sprachauffälligkeiten für ihr Alter noch normal und entwicklungsangemessen sind.

Die Ziele des Seminars sind:

  • Fragen der Teilnehmenden zu ihren Kindern zu klären;
  • praktische Hilfen zur Einschätzung dieser Kinder zu geben sowie
  • Aktionen und Materialien zur Unterstützung ihres Spracherwerbs zu entwickeln.
Kurs Nr.
23219-722
Material
Bitte bringen Sie Fragen zum Sprachverhalten und zu Äußerungen der Kinder, bei Bedarf auch die Beobachtungsbögen, zur Fortbildung mit.
Hinweise
Eine Refinanzierung gemäß der Fördergrundsätze NRW ist möglich.
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
15.10., 16.10.2019
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
10.09.2019
Anmeldeschluss
08.10.2019
Teilnehmende (max.)
14
Zielgruppe
Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Kosten für Mitarbeitende
104,00
Kosten für Externe
134,00
Referent/in 1
Gertrude Küpper
Profession
Logopädin, Lehrlogopädin (dBL), Multiplikatorin (Neuausrichtung Sprache NRW)
Bildungspunkte (ECTS)
1,1