Konflikte in der (interkulturellen) Kommunikation erfolgreich meistern

Sicherer und produktiver Umgang mit schwierigen Situationen

Dieser zweitägige Praxisworkshop richtet sich an Menschen, die Störungen und Irritationen im Kontakt mit Einzelpersonen oder in Teams erhellen und konstruktiv klären möchten.

Das Seminar widmet sich folgenden Fragestellungen:

  • Wie kann ich (interkulturelle) Gespräche so gestalten, dass zwischen den Beteiligten die größtmögliche Verständigung erzielt werden kann?
  • Welche Haltungen und Einstellungen sind förderlich, um (interkulturelle) Herausforderungen in schwierigen Gesprächen zu meistern? Welche sind eher hinderlich?
  • Welche generellen Verhaltensmuster in Konflikten gibt es und wie kann ich ihnen konstruktiv begegnen?
  • Welche professionellen Schritte führen mich wieder in meine Handlungsfähigkeit, wenn ein Konflikt eskaliert?

Die Inhalte im Überblick:

  • Das eigene Anliegen im Fokus - den eigenen Rahmen sichern: Herstellen einer sicheren Arbeitsbasis im Seminar. Stärken, Ressourcen, Lernfelder: Was bringe ich mit, wo sehe ich Handlungsbedarf?
  • Die eigenen Erfahrungen im Blick - Interkulturelle Kompetenz: Meine Lerngeschichte - Perspektivwechsel: Welche Herausforderungen können auftauchen und wie kann ich konkret damit umgehen?
  • Wanted – Gibt es die/den ideale/n Gesprächsführer/in (auch im interkulturellen Sinne): Optimale Eigenschaften auf dem Prüfstand - Wirkungsweisen in unterschiedlichen Kulturkreisen
  • Weniger vereinfachen, mehr sehen - Wie kann ich groben Vereinfachungen widerstehen, um die Komplexität von (interkulturellen) Konflikt- oder Gesprächssituationen wahrnehmen zu können? - Störgefühle und Irritationen als Chance - Erkennen von und Umgang mit Widerständen
  • Arbeit mit dem Konfliktkompass - aktive, passive, konstruktive und destruktive Verhaltensweisen (nach Eckerd College): Wie kann ich den Anteil förderlicher Verhaltensweisen ausbauen und den Anteil hinderlicher Verhaltensweisen senken?
  • Hot Buttons - Was bringt mich aus dem Konzept? Welche Notbremsen gibt es? Und wie kann ich mich selber stärken?
  • Grenzland im Blick - Grenzen im Umgang mit Verschiedenheit: Was ist nicht verhandelbar und wie gehe ich auch damit konkret um?
  • Praxisfeldentwicklung - Meine nächsten Schritte: Wie kann ich die Umsetzung in die Praxis konkret gestalten?

Um ein intensives Arbeiten sicher zu stellen und individuelles Feedback zu ermöglichen ,ist der Praxisworkshop auf 12 Teilnehmende begrenzt. Das Training zeichnet sich methodisch durch eine Vielzahl von Übungen an konkreten Fällen aus dem Arbeitsalltag, Einzel- und Gruppenarbeit sowie intensive Trainerinnen- und Teilnehmendenfeedbacks aus.

Hierdurch können Sie eigene Grenzen erkennen, Widerstände auflösen und Sicherheit gewinnen. Die Dokumentation des Praxisworkshops erfolgt mittels Fotoprotokoll und wird Ihnen per E-Mail zugesandt.

Wichtige Zusatzinformation:
  • Vorteilhaft, aber nicht Bedingung sind Grundlagenkenntnisse in der „Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg“
  • Diese Veranstaltung kann auch als Inhouse-Veranstaltung separat gebucht werden. Terminabsprachen erfolgen hier mit der Referentin.
Kurs Nr.
23619-110
Ort
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Georgstraße 7, 50676 Köln
Datum
19.09., 20.09.2019
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
15.07.2019
Anmeldeschluss
12.08.2019
Teilnehmende (max.)
12
Zielgruppe
Mitarbeitende katholischer Einrichtungen und alle Interessierten
Kosten für Mitarbeitende
190,00
Kosten für Externe
230,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Verpflegung
Referent/in 1
Helga Weiß
Profession
Diplom-Betriebswirtin, Mediatorin, Trainerin, Coach, Beraterin für Organisationsentwicklung
Bildungspunkte (ECTS)
1,1