Menschenwürde und Scham

Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann, etwa wenn Klient/-innen sich für ihr/e Herkunft, Verhalten oder Hilfsbedürftigkeit schämen. Unerkannte Schamgefühle können z.B. zu Depression, Rückzug oder Sucht führen - oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen.

Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, nach Leon Wurmser, die Hüterin der Menschenwürde.

In der Fortbildung werden (aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie und Gehirnforschung) die grundlegenden Informationen über Scham vermittelt. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas erarbeitet: für die eigene Person, für die klinische Sozialarbeit und für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit.

Für diesen Kurs können Sie über uns ein Übernachtungen (EZ) im Tagungshaus hinzubuchen, dies wird Ihnen mit 50,00 € zusätzlich in Rechnung gestellt. Bitte geben sie Ihren Übernachtungswunsch bei der Anmeldung an.

Kurs Nr.
42519-03
Hinweise
Bitte geben sie unbedingt Ihren Übernachtungswunsch bei der Anmeldung im Feld -Zusatzinfomationen- mit an.
Ort
Maternushaus, Kardinal-Frings-Str. 1 - 3, 50668 Köln
Datum
02.07., 03.07.2019
Uhrzeit
1. Tag: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 - 16:00 Uhr
Kostenfreie Abmeldung bis
28.05.2019
Anmeldeschluss
25.06.2019
Teilnehmende (max.)
20
Kosten für Mitarbeitende
180,00
Kosten für Externe
180,00
Anmerkungen Kosten
inklusive Verpflegung
Inhaltliche Fragen
Michaela Hofmann, 0221 2010-288, michaela.hofmann@caritasnet.de
Referent/in 1
Dr. Stephan Marks
Profession
Sozialwissenschaftler, Sachbuchautor und Supervisor
Bildungspunkte (ECTS)
1,1